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Informationen zur Silizium-Produktion

Diese Gesellschaften der SolarWorld AG decken unsere Siliziumproduktion und -aufbereitung ab:
Sunicon GmbH
JSSi GmbH

Standort Freiberg

In unserer Broschüre zum Standort Freiberg können Sie sich umfassend zu den einzelnen Schritten der Wertschöpfungskette informieren.
Standortbroschüre Freiberg

Themenkarte

Hier können Sie Informationen zu der Silizium-aufbereitung der SolarWorld AG als PDF herunterladen

Themenkarte - Silizium

Silizium

Silizium bildet den Ausgangsstoff unseres solaren Produktionskreislaufs. Es wird aus Sand gewonnen, welcher überwiegend aus Siliziumdioxid besteht. Als zweithäufigstes Element der Erdkruste ist Silizium unbegrenzt verfügbar.

Um die Siliziumversorgung langfristig zu gewährleisten, setzt die SolarWorld AG neben der konzerninternen Herstellung auf langfristige Lieferverträge und auf das Recycling von Zwischen- und Endprodukten.

Dabei spielt der Standort Freiberg/Sachsen eine zentrale Rolle: Gemeinsam mit dem Chemiekonzern Evonik (ehemals Degussa) unterhält die SolarWorld AG seit 2002 das Joint Venture JSSi GmbH. Das Unternehmen entwickelte in Rheinfelden ein neues technologisches Verfahren, um kostengünstig Solarsilizium herzustellen: aus Monosilan. Silan ist ein Gas aus Silizium und Wasserstoff, welches von der Evonik Degussa GmbH zur Verfügung gestellt wird. Die JSSi GmbH zersetzt dieses Gas in einem neuartigen Verfahren zu pulverförmigen Silizium, dem Sunsil®.

Die Sunicon GmbH prüft Methoden zur Siliziumversorgung

Ebenfalls in Freiberg ansässig ist die 2007 gegründete Sunicon GmbH, die die langfristige strategische Absicherung des Siliziumbedarfs der SolarWorld AG übernimmt. Das Recycling von Siliziumprodukten wird durch die Entwicklung neuer Herstellungstechnologien, wie zum Beispiel dem Sunsil®-Verfahren, ergänzt.

Joint Venture mit Qatar Foundation

Zu Beginn dieses Jahres konnte die SolarWorld AG ein weiteres Joint Venture schließen: Mit 29% beteiligt sich die SolarWorld AG an dem neu gegründeten Joint Venture Qatar Solar Technologies (QST) mit Sitz im Emirat Katar.
Das Joint Venture errichtet dort die erste Produktionsstätte für Polysilizium auf der Arabischen Halbinsel. Partner sind die Qatar Foundation (70%) und die Qatar Development Bank (1%). Ab dem 3. Quartal 2012 sollen in der neuen Fabrik 3600 Tonnen Polysilizium pro Jahr hergestellt werden.

Verarbeitung

Das von der JSSi GmbH gelieferte Sunsil®-Pulver wird von der Sunicon GmbH in Freiberg weiter veredelt, in dem es aufgeschmolzen und zu Granulat erstarrt wird oder zu Ziegeln verpresst wird. Damit wird das Handling des Sunsils® in den weiteren Verarbeitungsschritten erleichtert.